Ein Unternehmen der Post CH AG

Q1 speichert die Daten in drei funktionalen Server-Einheiten: dem MPI, dem Register und dem Repository (siehe Grafik). Diese Trennung der Daten, in funktionale Untereinheiten, sorgt für eine optimale Datensicherheit.

Der MPI-Server

Der MPI-Server verwaltet die demographischen Daten der Patienten (Name, Vorname, Geburtsdatum etc.) und ordnet dieser Person eine eindeutige Nummer (Master Patient Index) zu. Diese MPI-Nummer ist eine spitalübergreifende Nummer und ermöglicht, dass der Patient nachverfolgt werden kann. Die Daten auf dem MPI-Server sind verschlüsselt gelagert.

Der Register-Server

Der Register-Server hat nichts mit dem gleichnamigen Wort der Register im medizinischen Sinne zu tun. Im Register-Server werden der MPI und ein Index gespeichert. Dieser Index sagt aus, in welcher Klinik/Praxis/Spital welche Daten des in Bezug stehenden MPI zu finden sind. Dieser Server speichert keine Angaben zur Patientendemographie und keine medizinische Daten. Auch hier werden die Daten verschlüsselt gespeichert.

Der Repository-Server

Der Repository-Server speichert den MPI und die zugehörigen medizinischen Daten. Repository-Server kann es viele geben, denn jede Klinik/Spital/Praxis kann über einen solchen verfügen. Auch hier finden sich keine demographischen Daten zum MPI, und die Daten sind verschlüsselt gespeichert. Der Repository-Server kann vom Spital selbst bewirtschaftet werden, und dieses sorgt für die notwendige Schnittstelle zum Server. Das heisst, dass die medizinischen Daten eines Patienten auf verschiedenen Repositories, bei verschiedenen Spitälern liegen können.

 

Diese dreifache, funktionelle Trennung der Patienten-Daten garantiert Ihnen höchste Datensicherheit und macht Q1 zukunftssicher. Ihre Daten auf Q1 können damit ohne Probleme in ein bestehendes oder zukünftiges E-Healthprojekt eingebunden werden.

 

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Q1: Datensicherheit