Ein Unternehmen der Post CH AG

Die health care research institute AG führt neben ihren täglichen Messungen, Befragungen, Erhebungen und Analysen (Patienten-, Mitarbeiter-, Lieferantenbefragungen, Prozessanalysen etc.) und diverse nationale Projekte im Bereiche E-Health durch. Einen Auszug der Projekte finden Sie hier.


Informationsübermittlung in der Behandlungskette

Der Verband Zürcher Krankenhäuser, die Spitex Zürich und Curaviva haben sich geeinigt, das Projekt Informationsübermittlung in der Behandlungskette zusammen mit der hcri AG zu lancieren. Ziel des Projektes ist es, den Überweisungsprozess von Patienten so zu optimieren, dass alle in die Behandlungskette involvierten Personen und Institutionen, rechtzeitig die notwendigen Informationen zur Planung der Diagnostik und Therapie erhalten, um den Patienten optimal behandeln zu können.

Dafür hat eine Gruppe von verschiedenen Institutionen (Akutspitäler, Belegärzte, Rehabilitations-Kliniken, Pflegeheime, Spitexorganisationen und Hausarztnetzwerke) ein minimales Datenset für die Informationsübermittlung in der Behandlungskette definiert.

  • E-Health basierte Plattform

    Mit der einheitlichen, nationalen Plattform können Sie Patienten per Knopfdruck an die gewünschte Institution (Akutspital, Reha Klink, Spitex, Pflegeheim, Hausarzt, ambulante Therapieeinheiten) anmelden/überweisen.
  • Prozessintegrierte Erfassung

    Die Möglichkeit, die Daten direkt entlang der Patientenpfade zu erfassen, verspricht eine Kostenreduktion und erhebliche Zeitersparnis.
  • Patientendossier

    Die erfassten Daten werden datenschutzkonform in einem zentralen Patientendossier abgelegt und stets aktuell gehalten.
  • Webservices und Schnittstellen

    Der Zugriff erfolgt online oder über ein Interface. Auf Wunsch können Sie mittels Single Sign-On aus Ihrem KIS, PIS oder einem anderen Erfassungssystem auf die Daten zugreifen.

Somit werden durch das Projekt unnötige Hospitalisationstage, doppelspurige Diagnostik und vermeidbare Wartezeiten reduziert und die Behandlungssicherheit erhöht.


Nationale Qualitätserfassung in der Orthopädie

Der Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (SGOT) hat entschieden, dass alle in der Schweiz durchgeführten, orthopädischen Therapien (konservativ und operativ), in standardisierter Weise, auf ihre Indikations- und Outcomequalität überprüft werden sollen. Dazu wurde durch die SGOT eigens ein Patientenfragebogen zur Bestimmung der Lebensqualität entwickelt.

Die hcri AG wurde vom Vorstand der SGOT mandatiert, eine Erfassungsplattform zu entwickeln, über die jeder Patient erfasst und die Outcomequalität seiner Therapien auf wissenschaftlich fundierte Art bestimmt werden kann.

Die Q1-Plattform ist nach den aktuellen E-Health Standards aufgebaut und erlaubt eine dezentrale wie auch zentrale Datenerfassung. Die Patienten können per Tablet, PC oder Papier ihre Lebensqualität dokumentieren. Die daraus generierten Resultate stehen dem Orthopäden – inklusive Referenzwerte – sofort online zur Verfügung, damit die gewonnenen Erkenntnisse in den weiteren Therapieplan des Patienten integriert werden können.


Nationale Patientenbefragung ANQ

Der ANQ hat unter anderem als zentrales Institut die hcri AG mit der Koordination der Befragung nach den Vorgaben des ANQ sowie der Betreuung der jeweiligen Befragungsinstitute beauftragt. In diesem Zusammenhang erstellt die hcri AG nicht nur die Auswertung für alle teilnehmenden Spitäler und Kliniken in den Fachbereichen Akutsomatik (Erwachsene und Elternbefragung) und Rehabilitation, sondern verfasst auch in enger Kooperation mit dem ANQ die jeweiligen Auswertungskonzepte und nationalen Vergleichsberichte, die jährlich durch den ANQ publiziert werden.

Mittels diverser Filterkriterien können sich die Spitäler und Kliniken ihre Auswertung inklusive Referenzwerte dynamisch zusammenstellen. Spitäler und Kliniken, die in Gruppen zusammengefasst sind, können sich auch innerhalb ihrer Gruppe vergleichen. Optional besteht die Möglichkeit, mittels eines Advanced Expord, Daten, Grafiken und Tabellen zu exportieren und individuell weiterzubearbeiten.


Strategische Messausrichtung des VZK zur systematischen und systemischen Monitorisierung der Einführung von Swiss DRG

Der Verband Zürcher Krankenhäuser hat sich schon frühzeitig mit dem Thema Qualitätssicherung unter Swiss-DRG auseinandergesetzt. Dabei hat er gezielt Indikatoren und Themenbereiche definiert, die unter Swiss-DRG eine besondere Relevanz haben. Das Messprogramm wurde so konzipiert, dass Vergleiche vor und nach der Einführung von Swiss-DRG möglich sind. Die strategische Messausrichtung betrifft zunächst die Jahre 2008-2016. Der VZK empfiehlt seinen Spitälern sich am Messprogramm zu beteiligen.

Die hcri AG unterstützt den VZK als Messinstitut bei der operativen Durchführung der Messungen, d.h. Projektmanagement, Koordination der Messungen, Erstellung der Auswertungen, Durchführung von Benchmarking-Workshops sowie wissenschaftliche Analysen bei speziellen Fragestellungen.

Folgende Messungen begleitet das health care research institute:

  • Austrittsmanagement
  • Zuweiserbefragung
  • PEQ (Kurzfragebogen zur Patientenzufriedenheit)
  • OPF (ausführlicher Fragebogen zur Patientenzufriedenheit)
  • Sturzgefährdung


Nationales Register in der Herzchirurgie

Die Herzchirurgische Gesellschaft hat die hcri AG mandatiert, das nationale Herzchirurgie-Register aufzubauen. Darin werden alle offenen, herzchirurgischen Eingriffe in der Schweiz dokumentiert. Das Herzchirurgie-Register wurde von der Fachgesellschaft ab Januar 2013 als obligatorisch erklärt.

Auch dieses Register läuft auf der Q1-Plattform und ist für die kommende E-Health Strategie gerüstet. Seit 2013 werden jährlich ca. 6000 herzchirurgische Eingriffe über diese Plattform dokumentiert.


Qualitäts- Controlling in der Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie

Im Rahmen der Festsetzung der Spitallisten kündigte die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich an, dass sie die Einhaltung der Leistungsaufträge wie auch die Einhaltung von Qualitätsanforderungen überprüfen werde. In einem ersten Schritt wurde aus der Vielzahl der Qualitätsanforderungen eine Auswahl getroffen, für die im Jahr 2012 ein Controlling-Konzept mit konkreten Prüfkriterien erarbeitet wurde (Qualitäts-Controlling). Als erstes Prüfthema wurde für das Teilprojekt Qualitäts-Controlling der Bereich «Personalqualifikation und -verfügbarkeit» bestimmt. Zwischen Mai und Ende November 2013 sind unter diesem Gesichtspunkt 57 Spitäler und Kliniken aus den Bereichen Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie mit insgesamt 68 Standorten auditiert worden. Um den Ablauf möglichst schlank zu halten, durfte das health care research Institut ein webbasiertes Audit-Tool entwickeln, dass während der Durchführung der Audits eingesetzt wurde. Die webbasierte Erfassungs- und Auswertungsplattform ermöglichte den Auditoren einerseits eine effiziente Dateneingabe in die elektronischen Audit-Checklisten und andererseits ein speditive automatisierte Zustellung der Audit-Berichte, unmittelbar nach Abschluss der Audits.